Filzwolle

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Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Methoden, um aus Filzwolle nützliche, schöne und warme Accessoires und Gebrauchsgegenstände herzustellen, wie zum Beispiel das Strickfilzen oder Häkelfilzen. Dabei wird aus spezieller Filzwolle, einem Garn aus reiner Schurwolle ohne Superwash-Ausrüstung oder Beimengung von anderen Fasern, zunächst ein recht großes, zunächst unförmig wirkendes Werkstück gestrickt oder gehäkelt, das dann in der Waschmaschine gezielt verfilzt wird und dabei auf die richtige Größe schrumpft. 

Näher am traditionellen Filzen ist das Nassfilzen aus Filzwolle, die nicht zum Garn gesponnen wurde, sondern als Vlies oder Kammzug verkauft wird. Dabei werden mehrere Schichten Wolle übereinander gelegt, eventuell um einen Gegenstand herum wie beispielsweise ein Stück Seife oder einen Luftballon, und dann unter Einsatz von heißer Seifenlauge und Reiben, Drücken und zuletzt eventuell Schlagen von Hand gefilzt. So lassen sich sehr individuelle Pantoffeln, Vasen, Taschen, Handyhüllen und vieles mehr aus Filzwolle herstellen.
Mit Filzwolle lassen sich auch Dekorationsobjekte wie Kugeln, Herzen oder auch Figuren und Tiere selbst gestalten, beispielsweise durch die Nadeltechnik. Spezielle Filznadeln, sehr spitz und mit Widerhaken besetzt, stechen dabei durch mehrere Lagen Wollvlies und verfilzen dabei die Fasern miteinander.
Vergleichsweise neu in unseren Breiten ist das aus Japan stammende Nuno-Filzen, wobei in zartes Chiffon-Gewebe Ornamente aus feiner Kammzugwolle nass eingefilzt werden. Durch das Schrumpfen der Wolle zieht sich das Chiffon-Gewebe zusammen und es entsteht eine interessante Crash-Optik. Vor allem zarte Schals werden auf diese Weise gefilzt.